Neue Crash-Test-Puppe verspricht sicherere Autos für Frauen

Empresa desenvolve novo tipo de boneco de teste de colisão para tornar carros mais seguros para as mulheres
Unternehmen entwickelt eine neue Art von Crash-Test-Dummy, um Autos für Frauen sicherer zu machen (Foto: Humanetics)

Humanetics, ein amerikanischer Hersteller anthropomorpher Testgeräte, hat eine neue Art von Crash-Test-Puppe entwickelt, die darauf ausgelegt ist, Autos für Frauen sicherer zu machen.

Es handelt sich um die THOR-5F, deren Name für „Test device for Human Occupant Restraint“ (THOR) steht, während 5F den weiblichen 5. Perzentilwert bezeichnet – also die statistische Fähigkeit, 95 % der weiblichen US-Bevölkerung abzubilden.

Die Puppe wurde vor Kurzem in die Crashtestprogramme der amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) integriert und stellt einen großen technologischen Fortschritt gegenüber der derzeit eingesetzten Hybrid III-Puppe dar.

Empresa desenvolve novo tipo de boneco de teste de colisão para tornar carros mais seguros para as mulheres
(Foto: Humanetics)

Die THOR-5F verfügt über drei Mal so viele Sensoren wie der Hybrid III, was die Datenerfassung für Crashtest-Teams deutlich erleichtert. Zudem ist sie realistischer: Sie ist flexibel, kann sich drehen und beugen, und ihre Form basiert auf den skelettalen Unterschieden zwischen den Geschlechtern in der breiten Bevölkerung.

Darüber hinaus können einige Sensoren Verletzungen nun präziser modellieren, dank Drucksensoren im Bauch- und Beckenbereich – eine Funktion, die beim Hybrid III nicht vorhanden war.

Es wird jedoch noch einige Zeit dauern, bis die THOR-5F von der NHTSA für den Einsatz in echten Crashtests zugelassen wird. Es wird erwartet, dass sie zur Bewertung von Fahrzeugen der Modelljahre 2027 oder 2028 eingesetzt wird.

Empresa desenvolve novo tipo de boneco de teste de colisão para tornar carros mais seguros para as mulheres
(Foto: Humanetics)

Es ist erwähnenswert, dass Frauen eine um 17 % höhere Wahrscheinlichkeit haben, bei einer Kollision zu sterben, als Männer. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, bei Verkehrsunfällen verletzt zu werden, bei Frauen um 73 % höher.

Humanetics hat jedoch auch eine männliche Version des Roboters entwickelt, den THOR-50M, der bereits von der NHTSA bewertet wird. Der männliche Dummy verfügt über dieselben Technologien wie der THOR-5F.

Fotos: Humanetics. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

Back to top